Eiermarokk

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Oder auch Eierdope. Kam Mitte der achtziger Jahre auf den europäischen Markt. Es handelt sich um „künstliches” Haschisch, das in Präparierungen unterschiedlicher Konzentration aus Haschischöl (vornehmlich) marokkanischer Herkunft, und wenn man Glück hat, nur mit pflanzlichen Füllstoffen (darunter angeblich auch Hanfblattpulver) hergestellt und in verschiedenen Preislagen entsprechend der Potenz angeboten wird. Leider wird von Verunreinigungen berichtet ( z.B. von Plastikfolie). Als Herstellungsorte werden Spanien („Almeria”), Holland und Deutschland genannt. Das Öl wird möglicherweise zum Teil aus beschlagnahmtem Haschisch extrahiert und erst dann exportiert, so heißt es. Das beste „Eierdope” ist dunkel, fast schwarz, innen grünlich, und schwer, cremig, geschmeidig durch hohen Ölgehalt und verblüffend potent. Die Wirkung ist heftig, „ölig”, „Typ Sockenauszieher” oder „Hinsetzer”. „Eiermarokk” geht oft erstaunlich gut auf. Niedere Qualitäten sind trocken, hart und fest, können aber auch noch recht stark sein. Richtige Fans haben eigentlich weder Haschöl noch „Eiermarokk” gewinnen können. Die Wirkung ist vielleicht zu „raffiniert”. Der Name bezieht sich auf eine typische Handelsform, also Pressung in Eiform.

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