Benzos

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voll ausgeschrieben: BENZODIAZEPINE:  Grundsätzlich sind diese, wenn verschrieben, zugelassene Arzneimittel und gehören zu den sog. Tranquilizern. Diese wirken angstlösend, beruhigend, erregungs- und spannungslösend sowie Muskelverspannung und zerebrale Krämpfe lösend. Sie werden manchmal auch eingesetzt zur Behandlung von Angsterkrankungen, Schlafstörungen, Panikattacken, Epilepsie, Muskelspasmen, Alkoholentzug und zur Prämedikation operativer Eingriffe. Schwierig wird es, wenn sie mit Alkohol eingenommen werden, dann können sie u. U. zu aggressivem Verhalten führen. Außerdem ist es problematisch, wenn Opiate und Benzodiazepine gleichzeitig eingenommen werden. Diese sollten nach Empfehlungen des Arztes allerhöchstens (und das ist wirklich die allerhöchste Zeit) 8 Wochen eingenommen werden, da Benzodiazepine schnell abhängig machen können! Von der Gefährlichkeit bei Missbrauch liegen sie vor Cannabis, aber hinter Opiaten.

Die übliche therapeutische Dosierung beträgt in der Regel 5 bis 10 mg Diazepam am Abend, das entspricht ca. einer Tablette. Bereits diese Dosierung birgt aber bei Langzeitgebrauch die Gefahr der Abhängigkeit. Falls therapeutisch erforderlich, würde man die Dosis auf 20 mg am Tag steigern und bei wirklich heftigen Erkrankungen z. B. als Antiepileptikum wären es allerhöchstens 40 mg Diazepam. Der BGH hat daher (entschieden 2010) festgelegt, dass die nicht geringe Menge bei Diazepam z. B. bei 2.400 mg liegt.

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